Sehschule – Schule für besseres Sehen

In unserer Sehschule behandelt eine erfahrene Orthoptistin Sehschwächen und Schielstellungen der Augen.
 
Was sind Orthoptistinnen?
Das Wort Orthoptist kommt aus dem Griechischen und setzt sich zusammen aus: ortho(s) = gerade und opsis =sehen. Das heißt, unsere Orthoptistin Frau Wallek beschäftigt sich mit dem "Geradesehen". Ihre Aufgabe besteht in der Verhütung, Erkennung und Behandlung von Schielerkrankungen, Sehschwächen und des Augenzitterns.
 
Für die verschiedenen Formen der Schielerkrankungen stehen ihr unterschiedliche Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Kinder, Jugendliche und Erwachsene kommen in unsere Sehschule.
 
Jedes Kind sollte spätestens im Alter von 2 Jahren augenärztlich untersucht werden.
 
 
 
Warum?
Kinder lernen sehen, wie sie alles lernen: durch ständiges Üben. Dieses Seh-Training beginnt vom ersten "Augenblick" an. Der Zeitraum für diesen Lernprozess ist aber begrenzt und Versäumnisse lassen sich nur innerhalb der ersten Lebensjahre nachholen. Nur wenn beide Augen ein gleichermaßen scharfes Bild liefern, kann sich das beidäugige Sehen voll entwickeln.


In den ersten Lebenswochen kann ein Kind seine Augen noch nicht koordinieren. Beobachten Sie zu diesem Zeitpunkt Fehlstellungen, ist das noch kein Grund zur Beunruhigung. Wenn ein Auge jedoch ständig von der Richtung abweicht, sollten Sie keine Zeit verlieren und schon beim geringsten Verdacht, dass mit den Augen ihres Kindes etwas nicht stimmt, einen Augenarzt zu Rate ziehen. 
 
Durch eine rechtzeitige Diagnosestellung und konsequente Behandlung z. B. mit einer Brille spätestens im zweiten oder dritten Lebensjahr können nicht mehr wiedergutzumachende Einbußen der Sehfähigkeit vermieden werden. Dies kann für den späteren Lebensweg, insbesondere bei der Berufswahl, von großer Bedeutung sein.
 
 
Sind Sie wirklich sicher, dass Ihr Kind gut sieht?
Auch wenn alles in Ordnung scheint, können Babys und Kleinkinder fehlsichtig sein. Mäßige und auch schwere Sehfehler führen nicht unbedingt zu auffälligem Verhalten im Alltag. Leider können auch die Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt meistens keinen Aufschluss über Sehschwächen geben, da dort die technischen Untersuchungsmöglichkeiten fehlen.
 
Schielen ist nicht nur ein Schönheitsfehler, sondern oft eine schwere Sehbehinderung!


In Deutschland schielen rund zwei Millionen Menschen. Sie leiden aber nicht nur unter der äußerlich sichtbaren Abweichung der Augen, noch belastender wirken die damit verbundenen Sehstörungen.
 
Damit wir den Raum um uns richtig wahrnehmen können, müssen beide Augen in dieselbe Richtung schauen.


Schielen hat verhängnisvolle Folgen:Das Kind lernt nicht richtig beidäugig und dreidimensional zu sehen. Das schielende Auge ist nicht mehr aktiv und wird nach einiger Zeit sehschwach.
Das muss aber nicht so sein! Auch hier gilt: je früher behandelt wird, desto größer der Erfolg. In der Sehschule behandelt unsere erfahrene und freundliche Orthoptistin, Frau Gabriele Wallek, Schielstellungen und Sehschwächen der Augen.

Mit dem Kind beim Augenarzt

Für unsere Sehschule reservieren wir zweimal im Monat einen "Kindertag", außerdem haben wir ein Kinderwartezimmer, eine Toilette mit Wickeltisch sowie einen barrierefreien Praxiszugang, damit wir auch mit Kinderwagen bequem erreichbar sind.
 
Im Rahmen einer augenärztlichen Untersuchung werden ein altersgerechter Sehtest durchgeführt, die Augen schmerzlos auf eventuelle Fehlsichtigkeiten überprüft und die verschiedenen Augenabschnitte auf eventuelle Krankheiten oder Fehlbildungen untersucht.
 
Sollte das Kind eine Brille benötigen, ist das für die Eltern oft schlimmer als für das Kind selbst. Rund 30% aller Kinder brauchen eine Brille und haben meist keine Probleme damit. Im Gegenteil, viele empfinden ihre Brille als Zeichen des Erwachsenwerdens und auch moderne Helden wie Harry Potter sind Brillenträger.
 
Kinderbrillen sind Sehhilfen und Therapie zugleich, darum wird ihre Wirkung von uns regelmäßig überprüft. Eine gut geeignete Ergänzung dazu ist Caterna.

Von der BARMER wird diese Behandlung inzwischen offiziell getragen.

 

Nehmen Sie bitte die Untersuchungstermine wahr und wenden Sie sich sofort an uns, wenn Probleme oder Fragen auftauchen.

 
 
Außerdem: Lassen Sie die Geschwister eines fehlsichtigen Kindes ebenfalls untersuchen, denn nicht selten treten bei ihnen gleiche oder ähnliche Augenfehler auf. 

 

Zugang auch für gesetzliche Kassenmitglieder

Häufig beklagen die Eltern, dass die Schielvorsorge von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen wird.

 

Inzwischen gibt es aber mehrere Kassen, die diese Lücke in der gesetzlichen Krankenversorgung wahrnehmen und eine Kooperation mit privaten Zusatzversicherungen eingehen.

 

Je nach Tarif werden von der privaten Zusatzversicherung nicht nur Vorsorgeuntersuchungen auf Schielen oder Fehlsichtigkeit übernommen, sondern auch ein Hörtest und zusätzliche kinderärztliche Vorsorgeuntersuchungen gehören dazu.

Fragen Sie Ihre Krankenkasse nach diesen Zusatzversicherungen!

Hier nur eine kleine Auswahl entsprechender Links:

INTER Versicherung

Gesetzliche Kassen vergleichen

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Kontakt

 

Dr. med. Stephanie Gösele
Fachärztin für Augenheilkunde
 
Kurfürsten-Anlage 36
69115 Heidelberg
 
Tel. 06221 / 58 60 5 60
Fax 06221 / 58 60 5 61

 
praxis[at]dr-goesele[dot]de

 

Öffnungszeiten

Vormittag:

Mo + Mi + Do + Fr

08.00-12.00

Di 09.00-12.00

Nachmittag:

Mo 13.00-17.00

Di 13.00-18.00

Do 13.00-16.00

 

In akuten Fällen außerhalb der Sprechzeit gibt es den Bereitschaftsdienst:

Tel. 116 117

Oder Sie wenden sich an die Pforte der Kopfklinik:

06221 / 56 69 99

 

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